Wild- & Waldschule:

Allgemeine Führungen:

Diese Veranstaltungen richten sich an alle Interessierten. Jeder kann daran teilnehmen. Diese Führungen durch den Naturpark werden am „schwarzen Brett“ und in den Schaukästen bekannt gegeben. Thematisch stellen sie einen Querschnitt durch alles, was im Naturpark zu sehen ist, dar. Besonderen Wert wird auf die Vermittlung von Zusammenhängen in der Natur gelegt.
Führungsdauer ca. 3 Stunden.

Pädagogische Lehrführungen:

richten sich in erster Linie an Schulen. Zusammen mit dem Lehrkörper wird ein Thema und ein Programm mit einer Zielsetzung erarbeitet. Was soll den Teilnehmern vermittelt werden? Dabei wird in 3 Stufen vorgegangen:
1. Vorbereitung: Zielvereinbarung mit dem Lehrkörper (ca.1/2Std)
2. Durchführung: In welcher Weise wird der Lehrstoff vermittelt (1 gesamter Tag)
3. Nacharbeit: In einer Schulstunde an der Schule, beispielsweise in der Biologie-Unterrichtsstunde wird der pädagogische Lehrausgang vom führenden Wild+Waldpädagogen reflektiert und endet mit einem Test.

Sonderführungen:

Diese Vorhaben werden sehr individuell vorbereitet, wobei auf die Möglichkeiten der Teilnehmer besondere Rücksicht genommen wird. Menschen mit besonderen Bedürfnissen sollen gefordert werden, aber nicht überfordert sein. Körperliche und/oder geistige Behinderungen stellen im Regelfall keinen Grund dar, um die Natur nicht be-GREIFEN zu können. Diese Sonderveranstaltungen müssen längerfristig geplant und vorbereitet werden.

Thematische Führungen:

Dieses Angebot richtet sich an die Spezialisten. An Menschen die über ein spezielles Thema vertiefte Informationen wünschen. Dazu gehören ornithologische Führungen (Vogel-Kundler), Heilkräuter-Führungen, Führungen für Pilzesammler, Tierschutzinteressierte, Waldwirtschaft heute, Führungen mit Haushunden durch die Habitat des Wildes u.v.a.m. Diese Veranstaltungen werden am „Schwarzen-Brett“ der Wild+Waldschule und in den Schaukästen angeschlagen.

Wer führt durch den Wald?

Die Führungen durch das Ökosystem Wald werden von ausgebildeten Forstleuten, Waldpädagogen, Förstern, Waldbauern, Waldarbeitern, Jägern etc. abgehalten. Der Waldpädagoge ist in der Natur praktisch tätig. Neben dem Fachwissen über den Wald vermag er auch seine eigene Beziehung zur Natur weiterzugeben.
Die Ausbildung zum zertifizierten Waldpädagogen ist eine zentrale Voraussetzung für Kompetenz und Qualität bei Führungen und Veranstaltungen. Waldpädagogen sind pädagogisch besonders im Umgang mit „Menschen mit besonderen Bedürfnissen“ aber auch Kindergartenkinder, ASO u.v.a.m ausgebildet.

Was ist zum Gelingen eines Besuches in der Wild+Waldschule mitzubringen:

Je nach zu erwartender Witterung und Jahreszeit: Wanderkleidung+Regenschutz+warme Kleidung.
Leichte Wander- oder Sportschuhe, evtl. Gummistiefel
An heißen Sommertagen Getränke.
Wenn Lagerfeuer-Romantik erwünscht ist, muss dies einige Tage vorher bekannt gegeben werden.
Der Führungsbeitrag und/oder der Eintritt sind vor Ort zu entrichten.
Veranstaltungen finden bei jedem Wetter statt!

Was zu beachten ist:

Wir müssen Sie darauf hinweisen, dass wir uns die längste Zeit im Freien aufhalten. Im Wald besteht prinzipiell die Gefahr von Zecken gebissen zu werden! Bitte tragen Sie für sich und Ihre Kinder rechtzeitig Vorsorge! Die Wild- und Waldschule des Naturpark Geras kann für Folgeschäden nicht haftbar gemacht werden.

Wir möchten Sie nicht mit organisatorischen Sicherheitsbestimmungen verunsichern, doch ist es ratsam auf die Anweisungen des Führers und der Parkaufsicht zu hören. Das Gelände ist kindergerecht, auch für Kleinkinder. Das entbindet Sie jedoch nicht von Ihrer Aufsichtspflicht.

Auf den Forststraßen können Teilnehmer auch mit dem Rollstuhl unterwegs sein. Es ist jedoch empfehlenswert sich vorher bei der Parkaufsicht über den Zustand der Wege zu informieren.

Haftungen für allfällige Unfälle können während der gesamten Dauer Ihres Besuches von der Wild- und Waldschule Naturpark Geras nicht übernommen werden.